Führen in der Rezession 1/3

22. September 2022
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22. September 2022 volkerpressel

Führen in der Rezession 1/3

Strategische Führung in der Rezession

Forbes berichtete kürzlich über eine Umfrage unter 750 CEOs und anderen Führungskräften, die ergab, dass 43,3 % dieser Führungskräfte bis Ende 2022 mit einer Rezession rechnen. Weitere 17,8 % sagen eine Rezession bis Ende 2023 voraus. Eine Rezession ist zwar nicht unvermeidlich, aber die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund von Unterbrechungen in der Lieferkette, Arbeitskräftemangel und Russlands Einmarsch in der Ukraine wirkt sich überall auf Unternehmen aus. Viele Führungskräfte sind besorgt über die Warnzeichen einer Rezession, wie z. B. die zunehmende Verschuldung der Unternehmen, das geringere BIP-Wachstum in China und die Abkühlung des Immobilienmarktes. Es gibt viele Unterschiede zwischen der aktuellen Wirtschaft und der „Großen Rezession“ von 2008, aber eines ist klar: die Frage ist nicht, ob sich Führungskräfte auf eine Rezession vorbereiten sollten, sondern wie sie sich vorbereiten sollten.

Lehren aus früheren Rezessionen

Wir können von Unternehmen lernen, die vergangene Wirtschaftsabschwünge nicht nur überlebt haben, sondern auch erfolgreich waren. Es überrascht nicht, dass die Unternehmen, die sich frühzeitig auf den Abschwung vorbereitet haben, am besten abschnitten. Im Dezember 2008 führte Harvard Business Review eine Studie durch, um die Strategien zu ermitteln, die Unternehmen in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs einsetzen, Sie untersuchten Rezessionsphasen in den 80er, 90er und frühen 2000er Jahren und sammelten Finanzdaten von 4.700 Unternehmen in den Jahren vor, während und nach jeder Rezessionsphase.

4 Hauptstrategien „Führen in der Rezession“

Sie ermittelten vier Hauptstrategien, die von diesen Unternehmen eingesetzt werden:

  • Auf Prävention ausgerichtete Unternehmen: Diese Unternehmen sind in erster Linie defensiv ausgerichtet und konzentrieren sich auf die Minimierung von Risiken und die Vermeidung von Verlusten.
  • Unternehmen mit Fokus auf Förderung: Diese Firmen konzentrierten sich eher auf offensive Maßnahmen und erhöhten die Ausgaben in Schlüsselbereichen.
  • Pragmatische Unternehmen: Diese Unternehmen verfolgten einen kombinierten Ansatz, indem sie entweder die Ausgaben oder die Löhne und Gehälter senkten, aber die Ausgaben in Bereichen wie Forschung und Entwicklung oder Vertrieb und Marketing erhöhten.
  • Progressive Unternehmen: Diese Unternehmen haben die Kosten gesenkt, aber nicht so viel Personal abgebaut wie ihre Konkurrenten. Außerdem stellten sie mehr Ressourcen für marketingbezogene Bereiche bereit und sorgten so für ein optimales Gleichgewicht zwischen Verteidigung und Angriff.

Lesen Sie hier in Kürze mehr zum Thema „Führen in der Rezession“ und welche Leadership Strategien gegen den Abschwung eingesetzt werden können

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